Von der Angst zur Chefin: Wie Sabine den Meistertitel erreichte und ihren eigenen Salon eröffnete
Als sich Sabine vor zwei Jahren an einem regnerischen Montagmorgen vor der WBA SCHULE in Erfurt wiederfand, zitterten ihre Hände. Nicht vor Kälte, sondern vor Unsicherheit und Aufregung. „Ich war 32, Mutter von zwei Kindern, und wusste ehrlich gesagt nicht, ob ich das alles schaffen würde“, sagt sie noch heute. „Aber ich wusste: Wenn ich es jetzt nicht mache, dann vielleicht nie.“
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Der Traum vom eigenen Salon und die Angst zu scheitern
Seit ihrer Gesellenprüfung war der Meistertitel Sabines großer Traum. Doch Familie, Arbeit und der Alltag ließen es nicht zu. „Ich dachte, man müsste wirklich monatelang mehr oder weniger aus dem Leben aussteigen, um die Weiterbildung zu absolvieren.aDs war für mich einfach unmöglich.“ Nan einiger Recherche im Internet zur Friseurmeister-Weiterbildung stieß sie dann auf die WBA SCHULE und nahm endlich Kontakt auf. „Schon beim ersten Telefonat mit Frank hatte ich das Gefühl: Die verstehen mich. Ich musste nichts erklären, denn er wusste genau, wie sich Menschen wie ich fühlen.“
Ein Plan, der wirklich zu ihrem Leben passt
Kurz darauf meldete sich Sabine an. Das WBA-System war einfach wie für sie gemacht: 7 Wochen Online-Unterricht von Zuhause, 3 Wochen intensive Praaxisarbeit in Erfurt. „Ich hatte die Möglichkeit, meine Familie zuhause zu unterstützen und gleichzeitig richtig zu lernen. In Erfurt war ich voll fokussiert. Es war zwar echt anstrengend, aber sehr motivierend. Und Erfurt an sich ist auch eine richtige coole Stadt, die einiges zu bieten hat.“
Besonders beeindruckt war sie vom Team: Frank, der geduldig die Theorie erklärte. Ines, die mit Humor durch den kosmetischen Teil führte. Und Dustin, der sie in der Praxis ruhig und klar unterrichtete. „Die drei haben mich nie alleine gelassen. Selbst wenn ich abends dachte, dass ich es nicht mehr schaffe, haben sie mich immer wieder mit ihrer familiären Art aufgebaut und mich motiviert weiterzumachen.“
Hürden gab es noch einige zu nehmen. Aber sie ging anders damit um. Die größte Herausforderung kam zu Hause: Müdigkeit, Selbstzweifel. „Ich war wirklich oft am Limit“, gesteht Sabine. „Aber meine Gruppe war Gold wert. Wir unterstützten uns gegenseitig. Wir waren einfach alle in einem Boot und damit nicht mehr alleine“ Auch das WBA-Team unterstützte uns immer wieder perfekt. „Ich hatte zum Beispiel keine Ahnung, wie BAföG funktioniert. Die Schule konnte mir zwar keine rechtliche Beratung geben, aber sie hatten die Offenheit, mir zu zeigen, wo ich anfangen sollte. Die vorbereiteten Dokumente haben mir echt viel geholfen. Das hat mir die Angst genommen“
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Der Moment der Prüfung und das Gefühl, sich selbst zu übertreffen
Im Sommer 2024 sollte es soweit sein: die Prüfungen. Verschiedenen Aufgaben – Damen- und Herrenschnitte, Färbetechniken verschiedener Art; Event-Styling. „Das war die schmerzhafteste, aber auch eine tolle Erfahrung“, sagt Sabine. Sie erinnert sich an den Moment, als sie mit dem Styling ihres Prüfungsmodells fertig war: „Ich stand da, atmete tief durch und plötzlich gab es keinen Zweifel mehr. Ich wusste: Ich kann das.“ Das Fachgespräch mit dem Prüfungsausschuss fand dann am letzten Tag statt. „Ich war nervös, aber auch ruhig. Ich wusste, wovon ich sprach. Von der WBA Schule sind wir perfekt darauf vorbereitet worden.“ Und als das Ergebnis kam, war es die größte Erleichterung: bestanden. „Ich habe geweint…ehrlich. Nicht nur, weil ich es geschafft habe, sondern weil ich mir selbst gezeigt habe, dass ich dazu fähig bin.“
Und nun?
Heute ist Sabine ihre eigene Chefin, die ihre eigenen Visionen umsetzt. Heute führt Sabine ihren eigenen Salon in der Nähe von Nürnberg. Drei Mitarbeiter, ein volles Auftragsbuch, zufriedene Kunden. „Manchmal sitze ich morgens mit meinem Kaffee im Laden und komme zu der Erkenntnis: Das ist jetzt wirklich meins. Ich habe es geschafft.“ Ihr Vorschlag an alle, die noch zögern: „Macht es einfach. Es gibt keinen perfekten Moment. Aber mit dem richtigen Team an deiner Seite ist alles viel einfacher.“
Sabines Fazit. „Die WBA SCHULE war für mich nicht nur eine Schule, sondern ein vorübergehendes Zuhause. Ich habe dort nicht nur gelernt, was in der Prüfung zählt, ich habe gelernt, wieder an mich selbst zu glauben. Dafür bin ich Frank, Ines und Dustin unglaublich dankbar.“